von C.E. Schweig

Nun ist es amtlich! EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerfprodukten aus Kunststoff

Nun ist es amtlich!  EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerfprodukten aus Kunststoff

In der EU werden ab 2021 Wegwerfprodukte wie Wattestäbchen, Einweggeschirr und Trinkhalme aus Kunststoff verboten. Darüber hinaus sollen 90 Prozent aller Einweg-Kunststoffflaschen innerhalb der EU recycelt werden.

Die geplante Neuregelung sieht vor, eine Reihe von Einwegprodukten, für die es bereits wirtschaftliche Alternativen gibt, ab 2021 ganz aus der EU zu verbannen. Als Ersatz für Kunststoff-Trinkhalme kommen zum Beispiel Produkte aus Papier oder wiederverwendbare (= Mehrweg) aus „härterem“ Kunststoff in Frage.

Die Parlamentarier fordern außerdem, dass die Mitgliedstaaten den Verbrauch bestimmter Einwegprodukte wie Plastikbecher bis 2025 um ein Viertel senken müssen - etwa über Preiserhöhungen oder Werbung für alternative Artikel.

Das vorgesehene Verbot soll die Meere schützen, in denen die weggeworfenen Plastikartikel immer wieder landen und so einen gewaltigen Schaden für Mensch und Umwelt anrichten. Ziel der EU-Kommission ist es, den Plastikmüll im Meer bis 2020 um 30 Prozent reduzieren. Weitere Details zu den Regelungen finden Sie auf der Website des Umwelt Bundesamts.

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